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10 punkte zum
fotografieren mit dem mobile
eine smartphone-kamera reicht heute für viele web- und printprojekte vollkommen aus. wenn du bilder selbst erstellst, sparst du zeit und geld. damit sie professionell wirken, ist eine gute planung unerlässlich.
durchdachtes bildkonzept
kläre mit der gestaltung, wofür die bilder genau gebraucht werden und wie sie wirken sollen: welche stimmung und farben zum gewünschten stil passen. ob die person selbstbewusst in die kamera schauen soll oder visionär nach rechts etc.
auch die bildverwendung soll früh bedacht werden. wird beispielsweise text über das bild gelegt, braucht es einen kontrastarmen hintergrund. benötigst du eine bildserie, wird diese idealerweise mit denselben bedingungen fotografiert.
vorbereitung der kamera
reinige deine kameralinse vorab. fingerabdrücke machen bilder unbrauchbar und oft bemerkt man das erst später am computer. aktiviere ausserdem das gitternetz in den kamera-einstellungen. das hilft dir, den horizont perfekt gerade auszurichten. organisiere bei bedarf geeignete lichtquellen oder plane das photoshooting zur idealen tageszeit.
optimale auflösung
für das web genügt eine auflösung von 72 dpi. für den druck brauchst du hingegen eine von 300 dpi. verzichte deshalb komplett auf das digitale zoom, weil es die bildqualität drastisch verschlechtert.
mögliche dateiformate
fotografiere am besten im raw-format. es bietet die besten möglichkeiten bei der späteren bildbearbeitung. ein klassisches jpg reicht aber meist auch. wichtig ist in jedem fall, auf gutes licht zu achten.
unterschiedliche bildformate
für websites ist das querformat die beste wahl. lass rund um dein motiv genügend hintergrund stehen. dieser gibt den spielraum um das bild später flexibel für smartphones, tablets und computer zu beschneiden. bedenke: bilder später zuzuschneiden ist einfach, einen fehlenden hintergrund künstlich zu ergänzen hingegen aufwendig.
interessante tiefen- und bewegungsunschärfe
gezielte tiefenunschärfe lenkt den blick auf das wesentliche und sorgt für einen professionellen look. bewegungsunschärfe kann fotos dynamik verleihen oder personen im hintergrund unkenntlich machen.
grosse bildauswahl
schicke lieber zu viele als zu wenige bilder in die gestaltung. markiere dabei deinen favoriten und erkläre kurz, warum er dir besonders gefällt. sei aber offen: die beste wahl für die gestaltung hängt oft nicht vom schönsten lächeln ab, sondern von formalen kriterien.
verlustfreie datenübermittlung
übermittle immer die unbearbeiteten originalfotos in voller auflösung. kopiere bilder nicht in word-dokumente oder präsentationen, weil dabei qualität verloren geht. nutze stattdessen für die grosse datenmenge einen datentransfer-dienst oder usb-stick.
recht am eigenen bild
vor der veröffentlichung musst du das recht am eigenen bild zwingend beachten. sind personen erkennbar, brauchst du ihre einwilligung – für websites, social media, broschüren und andere publikationen. bewegungsunschärfe kann helfen, personen unkenntlich zu machen.
obligatorische namensnennung
das urheberrecht bleibt grundsätzlich immer bei der fotografierenden person. kläre deshalb ab, ob eine namensnennung bei jedem bild gewünscht ist oder ob es ausreicht, wenn der name im impressum genannt wird.
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