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warum ein gutes webseiten-menü
langweilig sein soll
ein zeitgemässes menü muss nicht alles zeigen. es führt beiläufig zum ziel und geht auf die bedürfnisse der webseiten-besucher:innen ein – und nicht auf diejenigen der -betreiber:innen.
das menü ist kein inhaltsverzeichnis
das menü ist kein ort für vollständigkeit, sondern für orientierung. es sagt nicht alles, sondern das richtige. vier bis sechs punkte reichen völlig. wer mehr braucht, hat meist kein strukturproblem, sondern ein mutproblem. Ein gutes menü wirkt unscheinbar. man merkt erst, wie wichtig es ist, wenn es schlecht ist.
mobile first heisst weniger ebenen
smartphones machen mehr als 65% der webseitenaufrufe aus. dort wird gescrollt, gewischt und geklickt. responsive design verändert nicht nur das layout, sondern auch die logik. auf dem handy funktionieren tiefe strukturen schlecht. untermenüs sollten die ausnahme sein. nutzer:innen wollen nicht navigieren, sie wollen ankommen. je flacher die struktur, desto höher die wahrscheinlichkeit, dass sie bleiben.
gewisse begriffe sind heute veraltet
unsere lesegewohnheiten haben sich verändert. «home» im menü braucht niemand mehr – das logo erledigt das. «kontakt» gehört in den footer – dort wird er gesucht. linklisten sind aus der zeit gefallen, genauso wie coole marketing-begriffe. ein menü ist kein ort für selbstdarstellung. wer erklären muss, was sich hinter einem punkt verbirgt, hat verloren.
klare worte schaffen vertrauen
menübegriffe müssen stringent sein: klar, bekannt, vergleichbar. keine überraschungen, keine metaphern. «über uns», «team» oder ähnliches ist einer der meistgeklickten punkte – weil wir wissen wollen, mit wem wir es zu tun haben. das schafft vertrauen. ein gutes menü fühlt sich banal an, und genau deshalb funktioniert es so gut.
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