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warum feedbacks
deinem webprojekt schaden können
als webdesignerin und texterin arbeite ich oft eng mit ein bis zwei kommunikationsverantwortlichen eines unternehmens oder vereins zusammen. der prozess läuft gut. doch kurz vor dem ziel wirft eine rückmeldung alles über den haufen.
was ist passiert? Im hintergrund hat sich jemand geäussert, der bei keinem meeting dabei war: eine «graue eminenz».
das problem: feedback ohne kontext
wenn entwürfe intern weitergezeigt werden, entstehen drei probleme:
- kein hintergrundwissen: aussenstehende sehen nur eine unfertige arbeit. warum eine entscheidung strategisch bewusst so getroffen wurde, wissen sie nicht. («das wirkt aber leer.»)
- geschmack statt strategie: kritik erfolgt oft aus dem bauch heraus. dass die zielgruppe genau darauf anspringt, wird ignoriert. («Ich mag kein blau.»)
- rückmeldungen per e-mail: Aus eifer oder unsicherheit werden unspezifische meinungen eingeholt. ohne klare fragen und ziele ist dieses feedback jedoch nicht nutzbar. («da könnte man noch etwas verbessern.»)
die lösung: alle an einen tisch
diese dynamik lässt sich einfach stoppen:
- pflicht zur vollzähligkeit: beim kick-off und bei wichtigen zwischenpräsentationen müssen alle personen mit mitspracherecht anwesend sein.
- wer fehlt, entscheidet nicht: wer keine zeit für meetings aufbringt, darf das projekt am ende nicht blockieren. mitgestaltung erfordert zeiteinsatz.
- kompetenz der arbeitsgruppe: werden entscheidungen in den sitzungen diskutiert und gemeinsam getroffen, kommt niemand in die undankbare rolle, den entwurf im nachhinein verteidigen oder gar ändern zu müssen.
fazit: klare rollen von anfang an
eine website ist ein gemeinsames werk. damit die zusammenarbeit funktioniert, müssen die rollen von beginn an geklärt sein. die arbeitsgruppe muss das vertrauenvon den auftraggebern geniessen. nur wenn alle entscheidungsberechtigten an einem tisch sitzen, wird das projekt ein erfolg – stringent, pünktlich und kosteneffizient.
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