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die häufigsten fehler
beim texten
viele webtexte wollen beeindrucken und stolpern über die immer gleichen fehler. hier die bekanntesten ausrutscher:
vollständigkeit statt übersichtlichkeit
wenn alle aspekte genannt werden, geht das wichtige unter. zu detaillierte texte wirken, als traue man den leser:innen kein eigenes denken zu. im web zählt klarheit, nicht vollständigkeit.
nomen statt verben
leistung, qualität, lösung, service. solche nomen klingen wichtig, bleiben aber abstrakt. ohne verben fehlt die bewegung. der text steht still und erzeugt keine bilder im kopf. wer handeln will, braucht dynamik.
wiederholungen statt einfachheit
gleiche aussagen in leicht anderer verpackung machen texte länger, aber nicht besser. wer nichts neues erfährt, verliert schnell das interesse und klickt weg.
perspektivenwechsel statt eindeutigkeit
mal spricht die anbieterin, mal der kunde, manchmal das unpersönliche «man» oder ein diffuses «wir». das verwirrt. eine klare perspektive sorgt für verständlichkeit. entscheide dich. und bleib dabei.
aufzählungen statt anweisungen
wie einkaufslisten werden keywords aufgezählt, statt sinnvoll in den text integriert. coole anglizismen ersetzen konkrete aussagen. ohne klare handlungsaufforderung bzw. leseführung bleibt der text nett, aber folgenlos.
kompliziert statt verständlich
lange sätze, fachbegriffe und jargon wirken nicht kompetent, sondern anstrengend. verständlich zu schreiben ist kein zeichen von vereinfachung, sondern von können. wer klar schreibt, hat das thema wirklich verstanden.
fazit: struktur schafft klarheit
gute webtexte respektieren die begrenzte zeit der leser:innen. sie strukturieren, statt zu überladen. und sie verkaufen niemanden für dumm. genau das macht sie wirksam. für menschen wie für suchmaschinen.
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