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4 aspekte für
eine klare bildsprache
fotos sind ein wichtiger bestandteil eines auftrittes in print und web. sie sind sowohl blickfang wie auch stilmittel. oft sind die bilder ausschlaggebend, ob ein text überhaupt gelesen wird.
individuelle bildwahrnehmung
was wir sehen ist das ergebnis eines komplizierten vorganges: licht wird von der linse gebündelt und fällt auf die netzhaut. diese leitet impulse ans gehirn, wo sie zu einem bild zusammengesetzt und interpretiert werden.
wir können also nur erkennen, was wir gelernt haben. deshalb gibt es grosse individuelle wie auch kulturelle unterschiedene in der bildwahrnehmung. zudem sind rund 5 % der menschen farbenblind.
authentisches bildmaterial
im web kann man alles mögliche versprechen. glaubwürdigkeit ist deshalb zentral. vertrauen entsteht unter anderem durch authentisches bildmaterial.
viele betriebe verwenden eingekaufte agenturbilder. sie wollen nichts falsch machen und orientieren sich an der konkurrenz. dabei würde sich individuelles, weniger perfektes bildmaterial vom mainstream abheben.
obwohl wir wissen, dass fotos manipuliert oder gar mit künstlicher intelligenz erstellt werden, schenken wir bildern generell mehr glauben als worten.
verschiedene bildkonzepte
stimmungsbilder lösen emotionen aus. sie haben symbolcharakter, zeigen eine haltung oder atmosphäre. sie machen ihren auftritt unverwechselbar. sie prägen sich ein.
um ihre wirkung zu entfalten, müssen stimmungsbilder gross und einheitlich sein. je nach angebot können die motive von wilder natur bis abstrakter kunst reichen. oftmals werden sie mit einem zitat verstärkt.
redaktionelle fotos bilden ab. sie machen eine konkrete aussage und zeigen ein produkt, eine person oder einen prozess. sie veranschaulichen den text und geben eine zusätzliche information.
oftmals sind redaktionelle bilder freigestellt, damit sie schnell erfasst werden. alles, was von der bildinformation ablenkt, wird weggelassen. redaktionelle bilder benötigen eine bildlegende wie name, preis, grösse, kontext etc. und können auch klein verwendet werden.
klare bildsprache
nehmen sie sich zeit, ihre eigene bildsprache zu entwickeln. wenn sie einen visual key für ihren auftritt festgelegt haben, ist die umsetzung bzw. das fotografieren oder organisieren der bilder umso rationeller.
spontane bildideen sind oft klischees. gute bilder sind nie offensichtlich. bei einem brainstorming werden oft ideen geäussert, die zu weit hergeholt und zu komplex sind. sie müssen auf das wesentliche reduziert werden. das ist ein anstrengender prozess.
zum beispiel sitzen bei einer beratung personen an einem tisch. wir alle kennen diese situation, sie muss also nicht visualisiert werden. wenn man sich mit diesen personen nicht identifizieren kann, da zu jung, schön etc. schliesst man daraus, dass man nicht zur zielgruppe gehört.
bei einer beratung geht es darum, fit zu werden um entscheidungen zu treffen. die stimmungsbilder könnten also das thema entscheidungsfindung aufgreifen, damit sich der betrachter / die betrachterin verstanden fühlt.
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